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Das Kilner® Sauerteig-Starter-Set enthält alle Komponenten, die zur Herstellung eines erfolgreichen Sauerteigs benötigt werden, welcher anschließend in ein frisches und leckeres Brot verwandelt werden kann. Auch Pfannkuchen, Naan-Brote, Pizza und andere Backwaren können mit dem Sauerteig-Starter-Set hergestellt werden.
Alles über dieses Sauerteig-Starter-Set mit ausführlicher Beschreibung in Bildern und Texten
Ein Sauerteig-Starter, auch Anstellgut genannt, ist eine lebendige Kultur aus Mehl, Wasser, wilden Hefen und Milchsäurebakterien. Er dient als natürliches Triebmittel beim Backen, indem die Mikroorganismen Gase (hauptsächlich Kohlendioxid) produzieren, die den Teig aufgehen lassen.
Um den Starter aktiv und gesund zu halten, muss er regelmäßig "gefüttert" werden. Das bedeutet, man gibt ihm frisches Mehl und Wasser. Dadurch erhalten die Mikroorganismen neue Nährstoffe und vermehren sich weiter, was die Triebkraft des Starters erhält.
Beispiel: Man nimmt einen Teil des Anstellguts, mischt es mit frischem Mehl und Wasser und lässt es an einem warmen Ort reifen. Der restliche Starter kann im Kühlschrank aufbewahrt werden, wo er in eine Art "Winterschlaf" verfällt und seltener gefüttert werden muss.
Fermentation ist ein Gärungsprozess, bei dem die Mikroorganismen die Kohlenhydrate im Mehl abbauen. Dabei entstehen Gase (die für die Lockerung des Brotes sorgen) sowie organische Säuren (Milch- und Essigsäure), die dem Brot seinen charakteristischen, leicht säuerlichen Geschmack und eine längere Haltbarkeit verleihen.
Beispiel: Die Bläschen, die sich im Sauerteig bilden, sind ein sichtbares Zeichen der Gärung. Sie zeigen, dass der Starter aktiv ist. Der typische Geruch und Geschmack eines Sauerteigbrotes stammen ebenfalls von den Produkten der Fermentation.
Die Triebkraft beschreibt, wie stark der Starter den Teig aufgehen lässt. Ein triebstarker Starter verdoppelt sein Volumen in relativ kurzer Zeit nach dem Füttern.
Beispiel: Wenn der Starter nach 4-8 Stunden sein Volumen verdoppelt hat, ist er bereit zum Backen. Ist die Triebkraft noch zu schwach, muss er eventuell noch ein paar Tage länger gefüttert werden. Die Backergebnisse sind direkt von der Triebkraft des Starters abhängig.
Wie der Name schon sagt, startet man mit dem Sauerteigstarter die Durchsäuerung des Brotteiges. Diesen gibt man dem ungesäuerten Brotteig hinzu. Ist der Teig fertig durchsäuert, nimmt man denselben Anteil, den man hinzugegeben hat wieder weg für den nächsten Brotteig und bewahrt ihn gut gekühlt auf. Allerdings sollte er nicht unbeobachtet aufbewahrt werden wegen möglicher Schimmelbildung. Schimmel vermeidet man am besten, indem man ihn täglich mit einem sauberen Stab oder Löffel umrührt.