Optimale Getreidelagerung |
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Bewegung - trocken - luftig - kühl
Nach diesen Prämissen haben die Hersteller von Getreidebehältern Ihre Geräte entsprechend gebaut.
| Bewegung: |
Das Prinzip Bewegung wird dadurch erreicht, daß der Korn-Auswurf unten ist (nicht bei "Max" und "Moritz"!). Sie füllen oben das Getreide ein und entnehmen es unten. Durch Nachrücken des Getreides entsteht Bewegung. Die Schädlinge können Bewegung gar nicht ausstehen und hindert sie an ihrer epidemischen Vermehrung. |
| Trocken - luftig: | Für Trockenheit müssen Sie selbst sorgen. Körner also nicht unbedingt im feuchten
Weinkeller aufbewahren. Denken Sie dabei an eine Tenne, wo das Getreide
über mehrere Jahre luftig und trocken gelagert wird. Nach diesem
Gesichtspunkt sind Getreidesäcke aus Leinen am besten geeignet. Holz
ist auch transpirierend. Luftdichte Kunststoffgefäße sind denkbar ungeeignet. Bei solchen besteht die Gefahr der Geruchbildung und Schimmelbildung wegen stehender Luft. |
| Kühl: |
Auch dafür müssen Sie sorgen. Je kühler, desto weniger Schädlingsgefahr, weil es die Tierchen warm mögen. Leider läßt sich das nicht so leicht verwirklichen und ist auch nicht sooo wichtig. |
| Schädlinge: | Die lästigsten Schädlinge sind die schwarzen
Getreidekäfer, die man beim Einkauf gerne mitgeliefert bekommt, sozusagen
frei Haus. Wenn man sie nicht gleich bemerkt und man sein Getreide längere
Zeit nicht verwendet, kann es schon vorkommen, daß sie sich so unbemerkt
vermehren, ihr Territorium erweitern und die ganze Küche bevölkern.
Dieser Käfer kommt auch mit Reis gerne mit. Wenn Sie direkt vom Bauern
das Getreide holen, ist die Gefahr relativ größer, als wenn Sie im Handel
einkaufen.
Sogenannte Mehlmotten oder Milben nisten sich gerne in Maschinen ein, wo Körner verarbeitet wurden und längere Zeit nicht in Betrieb sind. Sie fühlen sich richtig wohl und vermehren sich fleißig, wenn sie in Ihrer Ruhe nicht gestört werden - wie die Textilmotten. |
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